Archiv der Kategorie 'Reviews'

ROGERS – Faust hoch!

ROGERS (bzw. früher JOLLY ROGER) habe ich immer als den kleinen Bruder der Band MASSENDEFEKT wahrgenommen. Ich hab sie vor einem dreiviertel Jahr bei der CD-Release-Party von RADIO HAVANNA noch unter altem Namen live erlebt und war relativ angetan von ihnen.

Nun kommt ihre erste Veröffentlichung in Form einer EP im schicken Digipack auf dem Dortmunder Label PEOPLE LIKE YOU-Records, wo neben ROGERS auch Bands wie SLIME und BROILERS zuhause sind. Mit letzteren Teilen sie sich nicht nur die Postleitzahl, sondern der Einfluss von Sammy Amara und Co. ist für mich (und scheinbar auch andere Review-Schreiberlinge) deutlich zu hören. Auch MASSENDEFEKT-Anleihen findet die geneigte Zuhörerschaft an vielen Ecken. Ich mag beide Bands, darum finde ich das überhaupt nicht schlimm.

Was ich jedoch ankreiden muss, dass mir die Mucke und teilweise auch die Texte an manchen Stellen ein wenig stumpf, einfallslos und prollig daherkommen, vorallem wenn ich mir dazu im Gegensatz die Pressefotos betrachte, kann ich dem Ganzen wenig abgewinnen. Auch das Duett bei „Wie wir sind“ hätte meinetwegen nicht sein müssen, aber ich bin sowieso kein Balladen-Fan.

ROGERS gehen mit dieser EP aber auf jeden Fall den korrekten Weg der deutschsprachigen (Punk-)Rockmusik (ich sage bewusst nicht Deutschrock oder Deutschpunk, denn das ist es einfach nicht), kämpferische Songs wechseln sich mit Songs „über das Leben“ ab. Das gefällt und es sollte mehr solcher Bands geben!
Ich bin gespannt, was aus dem Hause ROGERS in naher Zukunft kommt und hoffe die Band arbeitet noch ein wenig am sogenannten „Alleinstellungsmerkmal“, wenigstens auf ihren Tonträgern, denn zumindest letztes Jahr im Mai hatte ich nicht das Gefühl, „eine weitere Band aus Düsseldorf“ vor mir zu haben, sondern eine geile, frische, neue Punkrock-Combo.

GOODBYE FAIRGROUND – I Started With The Best Intentions

Nach der (morgen erscheinenden – hier bestellen!) EP „Western Gold“, folgt nun das Album „I Started With The Best Intentions“ von GOODBYE FAIRGROUND auf Concrete Jungle Records.

Beim Artwork wurden, wie schon bei der EP, mal wieder keine Kosten und Mühen gescheut – die CD kommt im schicken Schub-Cover, in der Verpackung ist ein limitierter Aufkleber und das Booklet ist unglaublich edel designed. Das Auge hört mit.

Die 6-köpfige Band aus Essen liefert hier 15 Songs ab (11 auf dem regulären Album + 4 „CD-only“ Bonustracks), die sich nicht vor den „großen Vorbildern“ aus Übersee verstecken müssen. Man hört den deutlichen Einfluss von Bands wie THE GASLIGHT ANTHEM, AGAINST ME! und für meine Begriffe ein wenig THE LOVED ONES.

Textlich und thematisch bewegt sich Sänger Benjamin ein wenig zwischen „Teenage Angst“ und „Quarterlife Crisis“ – das Album ist als eine Art Konzeptalbum zu verstehen und zeichnet den Lebensweg eines fiktiven Charakters, der ein relativ normales, glückliches Leben führt und doch alles andere als zufrieden wirkt. Er bricht mit seinem Umfeld und begibt sich auf ein Abenteuer, steigt hoch auf und fällt tief, beschließt zurück in sein altes Leben zu kehren und findet dann nichts ausser Trümmern wieder – klingt alles ein wenig klischeebehaftet, doch GOODBYE FAIRGROUND schaffen es, den Spagat aus Storytelling und eigenen Erfahrungen zu machen und bringen die Songs ohne erhobenen Zeigefinger auf den Punkt.

Musikalisch wird man etwa ab Sekunde 7 des ersten Songs „Nails“ vom Hocker gerissen. Unglaubliches Zusammenspiel der Gitarren mit dem Rest der Band. Das Lied schließt mit den Worten „I‘ve seen so many places, but they don‘t feel like home.“. Eine Aussage, die wohl jeder ruhelose Mensch sofort unterschreiben kann. Darauf folgen die großartige Single „Western Gold“ und das unglaublich energetische „Crossing The Tan Line“ und das hymische „Elephant Graveyard“. Absolute Anspieltipps!
Ich erwische mich immer wieder, wie ich, die Texte lesend, vor meinem Radio sitze und immer mal wieder nicke. Denn GOODBYE FAIRGROUND schaffen es einfach verdammt gut, die Situation und die Unsicherheiten der heutigen Mitt-Zwanziger-Generation auf den Punkt zu bringen. Eine Generation, die überall ihre Finger im Spiel hat, sich am Liebsten überall gleichzeitig befinden würde, aber doch nirgendwo so wirklichen Anschluß findet. Klingt pathetisch, ist es vielleicht auch. Aber alles andere als platt, denn es sind Worte, die sicher einige seit Langem suchen und die Benjamin mit seiner Band hier gefunden haben.

Und, passenderweise, das pathetische Schlußwort: Ich sehe die Hörer dieses Albums schon vor mir – Stundenlang auf der Autobahn oder alleine mit einem Glas Wein auf der Couch oder knutschend im Regen. Für all das liefern GOODBYE FAIRGROUND den perfekten Soundtrack.

Das Album kommt am 29.3. im limitierten Digipack (mit erwähnten 4 Bonus-Songs), schickem weißen Vinyl und natürlich als digitale Version via itunes und Co. Ich kann es gar nicht erwarten, dass endlich auch alle Menschen um mich herum, dieses Prachtexemplar in den Händen halten können.

AUTHORITY ZERO – The Tipping Point

Fast 20 Jahre sind AUTHORITY ZERO schon zusammen unterwegs. Nun folgt ihr zweites Release auf dem Nürnberger Label „Concrete Jungle Records“ mit ihrem 5. Studio-Album „The Tipping Point“.
Zwischen Auftritten auf dem Rebellion-Festival in UK, dem Groezrock in Belgien, dem Ressurection-Fest in Spanien und geplanten Touren durch Russland und Astralien – haben die Jungs aus Mesa (AZ) ihr neustes Machwerk an den Start gebracht. Der Titel der Platte ist angelehnt an das gleichnamige Buch von Malcolm Gladwell („The Tipping Point – How Little Things Can Make A Big Difference“ beschreibt das Zustandekommen und Funktionieren von Trends und wie Unternehmen die Kenntnis dieser Prozesse für das Marketing ihrer eigenen Produkte nutzen können. sagt Wikipedia). Aufgenommen wurde das Prachtstück in den Maple Studios in Kalifornien unter Leitung vom Produzenten Cameron Webb, der u.a. schon für Größen wie MOTÖRHEAD, PENNYWISE oder SOCIAL DISTORTION an den Reglern saß. Doch genug der Hintergrundinfos, wie klingt das Teil?

Ich bin ja schon länger ein großer Fan der Band um Jason DeVore und hab dem Release schon richtig entgegengefiebert und muss sagen, dass ich keineswegs enttäuscht wurde. Zuerst hatte ich Bedenken, denn schließlich musste der Ausstieg eines Gitarristen und des Drummers kompensiert werden, aber die „Neuen“ machen ihre Sache echt gut. Und ich finde, grade Sean Sellers an den Trommeln treibt den Sound der Band nochmal gut nach vorne, wie schon im Opener „No Other Place“ (übrigens einer der besten Tracks der Scheibe) deutlich wird. Die üblichen Reggae-Anleihen, die ich nur AUTHORITY ZERO gestatte, gibt es in den Songs „Today We Heared The News“ und „Struggle“ auch wieder. Meine Favoriten sind, neben dem grandiosen „No Other Place“, Songs wie „Take It Or Leave It“, „Endless Roads“ oder der Titeltrack „The Tipping Point“. Insgesamt ein sehr kurzweiliges Album, welches mir grade auch nach dem x-ten Durchlauf nicht langweilig zu werden scheint. AUTHORITY ZERO punkten wieder mit fetten Chören, bretternden und doch melodischen Gitarrenparts und dem bereits erwähnten unglaublich treibenden Schlagzeugspiel.

Das Album erscheint am 29.3. als limitiertes Digipack (mit einem saustarken Europa-exklusiven Bonustrack) und als limitiertes, farbiges Vinyl auf Concrete Jungle Records. Im April sind die Jungs auch für ein paar Termine in Deutschland, nicht entgehen lassen!

PUSRAD – Dömd Akta Dig Smarttrams

Was? 31 Songs? Na dann mal los!
Live-Review: „31 Premature Ejaculations“ steht auf dem schicken pinken Tape und schon sind wir beim dritten Song. Oh und kurz nicht aufgepasst, Song 5. Also PUSRAD kommen aus Schweden und machen wohl den Hardcore der Zukunft, so stehts zumindest im Infotext. Verrückt! Grade bin ich beim längsten Stück des Tapes angelangt, 35 Sekunden – das ist ja fast langweilig und lahm. Ah, endlich geht’s wieder nach vorn. Ich hab bisher übrigens kein Wort verstanden und es auch noch nicht geschafft in’s Booklet zu gucken, mach ich jetzt mal! Ah, sowieso alles schwedisch, na dann isses egal. Das Tape ist quasi eine Compliation von zwei 7-Inches und einer LP. Mit zunehmender Länge hab ich das Gefühl, das Tape läuft einfach nur falschrum und doppelt so schnell. Geht sowas? Ich weiß ja nicht.
Oh Halbzeit. Also interessant ist es allemal. Ich würd gerne mal auf eine Show von denen gehen! Raus kommt das Tape übrigens auf YAKUZZI TAPES, ist ja klar und ist limitiert auf 200 Stück.
Oh und nun kommt noch so eine „Rockoper“ die ’ne halbe Minute geht. Leute, das steht euch nicht. Übertreibt es nicht!

PLANNER – Demo Tape

PLANNER melodischer Hardcore im Mid-Tempo-Bereich aus Flensburg. 6 Songs sind auf diesem schicken Tape was in Kolaboration von HUMAN PARASITE und YAKUZZI TAPES entstanden ist, allesamt im heimischen Proberaum aufgenommen. In ’nem anderen Review steht, dass die wohl z.T. mal Metal gemacht haben, hört man nix von. Wieder ein anderes Review behauptet, dass der Band Druck fehlt und der Gesang hinten ansteht, kann ich auch nicht unterschreiben, find ich geil so!
Straighter Hardcore mit Punkeinflüssen und guter Attitüde wie man ihn aus Schleswig-Holstein gewöhnt ist (ich mag nicht mit SMOKE BLOW vergleichen, muss ich aber!) – mit Songs gegen die Festung Europa und gegen Stylo-Opfer macht man bei mir nie was verkehrt und schon die Titelnamen ringen mir mehr als nur einen kleinen Schmunzler ab: „Piano Reeves“ oder „Fartfinder“, herrlich! Ich bin gespannt, was da noch so kommt.

THE INSTIGATION – Demo Tape

Nette Anekdote am Anfang: Das Tape von THE INSTIGATION hat mir direkt beim Intro den Kasettenrekorder zerballert, das sollte ich ihnen eventuell in Rechnung stellen. Wie soll ich jetzt im Sommer im Park die Hipster belästigen? Egal… Krieg ich schon wieder hin.
Gut ist, dass YAKUZZI TAPES all‘ ihre Releases auch auf bandcamp online stellt, da hat man zwar nicht die schöne Aufmachung, aber kann sich ein Bild von der Mucke machen. Und dieses Bild ist bei THE INSTIGATION das folgende:
Straighter 80er Hardcore mit 77er Kante im Stile der CIRCLE JERKS (von denen sich auf der Kasette auch ein Coversong findet, genauso wie von REAGAN YOUTH) oder der ANGRY SAMOANS, der sich aber auch vor neueren Bands heimischer Gefilde wie SNIFFING GLUE oder DEAN DIRG nicht verstecken muss. Direkt aus den Straßen Shanghais, sie selbst bezeichnen sich als einzige Garage-Band der Region, die HC spielt oder als einzige HC-Band, die Garage-Songs spielt. Wie auch immer…
Angepisste Texte, ohne viel Umhergelaber, direkt auf den Punkt! Gefällt mir sehr! Ich hoffe der Rekorder ist bald wieder fit, damit ich mit DIESEM Tape in den Frühling starten kann.

Weißes Tape, rote Hülle, Texte im Booklet!

RIOT BRIGADE – It’s Up To Us

RIOT BRIGADE sind zurück, bzw. waren ja nie weg. Nun kommt zu ihrem 10-jährigen Jubiläum eine EP mit 3 brandneuen Tracks auf CONCRETE JUNGLE RECORDS. „Golden Cage“, „So Much More“ und „Falling Statues“ heißen die Prachtstücke.
Es hat sich trotz einiger Besetzungswechsel zum letzten Longplayer nicht viel verändert, noch immer gehts gut nach vorne, noch immer sprühen sie vor Energie und die Refrains bleiben „catchy“. Es scheint sogar, als hätte RIOT BRIGADE durch neue Mitglieder und frischen Wind, noch eine Schippe draufgetan.
Der Slogan der EP könnte (und sollte) „politisch, kritisch, RIOT BRIGADE“ lauten. Es geht um Gentrifikation, die Unreflektiertheit der Punk/HC-Szene und Kolonialisierung – brandheiße Themen also.

Den (quasi) Titeltrack gibt es jetzt schon öffentlich zu hören! Auch auf ein paar der letzten Konzerten wurde er schon zum Besten gegeben und hat für betretenes „Auf-Den-Boden-Schauen“ bei manchen Beteiligten gesorgt, denn es wird eindeutig angesprochen, dass es nicht um Style, Rumgemackere und leere Phrasen innerhalb der „Szene“ geht, sondern dass es eben „So Much More“ als das gibt.

Am 25. Januar 2013 erscheint die EP als (auf 300 Stück limitierte) 7-Inch und als digitaler Download. Checkt einfach den CONCRETE JUNGLE-Shop!

LEIDKULTUR – For A Better World

Nach ihrer großartigen Debüt Platte sind LEIDKULTUR jetzt zurück mit 6 Songs auf dieser EP, aus dem Hause SPASTIC FANTASTIC RECORDS.
Auch wenn der Vergleich hinkt, erinnern mich die ersten Töne tatsächlich an SS-KALIERT, nur in cool, weiterhin würde ich vielleicht SCHIZOSTURM heranziehen (kennt die einer? Vielleicht gibts da Verstrickungen, die kommen ja aus dem gleichen Kaff!). Ansonsten halt geile Mischung aus Deutschpunk und 80er-Hardcore.
Die EP kommt im gesiebdruckten Aufklappcover mit allen Texten und Linernotes. (Standartmäßig schwarz, beim Label in lila und bei der Band in braun!)
Wie gesagt 6 Songs, wobei ich beim Ersten doch wegen der kruden Mischung aus deutsch und englisch, sehr schmunzeln musste. Schmunzeln aber auch wegen des Seitenhiebs auf STOMPER98 in eben jenem Song „Der Horst“ („Lass den Deckel zu und dann bleibt alles cool, von Göttingen bis Liverpool“). Generell sehr viele kluge Textstellen, deren Querverweise sich mir erst beim dritten oder vierten Mal bzw. nach Lesen der Linernotes, erschließen.
LEIDKULTUR haben was zu sagen und klingen dabei geil. Auf Internetpräsenz und Rumgepose wird nicht viel Wert gelegt, es gibt ein Blog auf dem alle Konzertdaten, ein paar News und die Debütscheibe zum Download stehen.

Reinhören könnt ihr hier auf bandcamp und kaufen hier!

HENRY FONDA / NIHIL BAXTER – Unicorns from Hell

Brandheiß auf dem Plattenteller [da ich vergessen habe, diesen Beitrag von „Entwurf“ auf „Veröffentlicht“ zu schalten, nicht mehr soooo brandheiß. Sorry!] liegt hier die Split-EP von HENRY FONDA und NIHIL BAXTER. Passend zum Titel fällt das Artwork aus – pink, Einhörner, umgedrehte Kreuze und „Satans-Sterne“. Hier wird der erste Punkt gesammelt!

Los gehts mit der FONDA-Seite. Erstmal bin ich mir unschlüssig, ob 33 oder 45 RPM, klingt beides „interessant“, bis ich es herausgefunden habe, ist die Seite aber auch schon abgespielt. Also nochmal. Haha!
Schönes Geballer auf jeden Fall, wie man es von den FONDAS eben gewöhnt ist. (Ich empfehle euch, NIEMALS „Henry Fonda“ bei Spotify einzugeben. Egal was passiert!) Textlich definitiv Champions-League: wie sich hier erstkolassig über die Medien, Homophobie, Religion, Lohnarbeit, Poserstylos und Konsum ausgekotzt wird und das auf einer einzigen 7-Inch-Seite, ist wirklich beachtenswert. Das schaffen andere Bands nicht in ihrer gesamten Diskographie.

Weiter gehts mit der BAXTER-Seite. Noch einen Zahn steiler, textlich noch ein bisschen geiler und bisschen augenzwinkernd: Da wird die eigene Band abgefeiert – sich mit Hipster-Städten angelegt, auf die man eigentlich nur neidisch ist – Kiffen glorifiziert – es gibt eine Hymne aufs Sprayen und auch von den BAXTERS bekommen Homophobe Arschgesichter ihr Fett weg!

Unterm Strich bleibt eine verdammt geile Split, die leider viel zu schnell vorrüber zieht. Während ich das hier schrieb, liefen beide Seiten jeweils 3 Mal und am heutigen Tag wohl schon 10 Mal insgesamt, weil ich nicht genug davon bekomme.
[Update 19.12.: Grade im derzeitigen „Weihnachtsstress“ kannste die Platte getrost mal wieder auflegen und dich ordentlich abreagieren!]

Auf jeden Fall kriegt ihr das geile Teil bei SPASTIC FANTASTIC für ’nen 4er [leider nur noch in schwarz, weil ich so lahm war]. Machen!

GOODBYE FAIRGROUND – Western Gold

Hui, das ist wohl die liebevollste Promo-Platte, die hier je bei uns reingeflattert ist, da hat sich Concrete Jungle Records definitiv nicht lumpen lassen, es stimmt einfach alles – schicke, limitierte 7-Inch-Platte mit liebevoll gestaltetem „Beipackzettel“.
Aber was steckt drin? GOODBYE FAIRGROUND (hier schonmal vorgestellt) kommen nicht etwa von Übersee, sondern wurden 2006 in Essen gegründet.
Ich hab die Platte zusammen mit einem Kumpel gehört und der meinte direkt: „Boah, die klingen ja mehr nach THE GASLIGHT ANTHEM, als THE GASLIGHT ANTHEM selbst.“, recht hat er. Die Einflüsse sind nicht zu überhören, dazu noch ein bisschen AGAINST ME! und stellenweise ein wenig ANTI-FLAG in der Stimme – was dabei aber rauskommt ist eine wunderbare Neuschöpfung. 2 Songs sind auf der EP und diese machen definitiv Bock auf mehr.

„Western Gold“ thematisiert laut Sänger Benjamin Bruns die Zeit zwischen Samstag Morgen und Samstag Nacht, in der einem noch die Drinks vom Vorabend in den Knochen stecken und man sich denkt: „Nie wieder! Was soll das? Heute bleibe ich zuhause!“ und abends findet man sich doch wieder an der Bar, zwischen wildfremden Menschen und trinkt sich die Bedeutungslosigkeit von der Seele.

Die Single erscheint am 8. Februar 2013 und am 29. März 2013 folgt dann das Album “ I Started With The Best Intentions“. Unbedingt im Auge behalten!

Links: band & label