AUTHORITY ZERO – The Tipping Point

Fast 20 Jahre sind AUTHORITY ZERO schon zusammen unterwegs. Nun folgt ihr zweites Release auf dem Nürnberger Label „Concrete Jungle Records“ mit ihrem 5. Studio-Album „The Tipping Point“.
Zwischen Auftritten auf dem Rebellion-Festival in UK, dem Groezrock in Belgien, dem Ressurection-Fest in Spanien und geplanten Touren durch Russland und Astralien – haben die Jungs aus Mesa (AZ) ihr neustes Machwerk an den Start gebracht. Der Titel der Platte ist angelehnt an das gleichnamige Buch von Malcolm Gladwell („The Tipping Point – How Little Things Can Make A Big Difference“ beschreibt das Zustandekommen und Funktionieren von Trends und wie Unternehmen die Kenntnis dieser Prozesse für das Marketing ihrer eigenen Produkte nutzen können. sagt Wikipedia). Aufgenommen wurde das Prachtstück in den Maple Studios in Kalifornien unter Leitung vom Produzenten Cameron Webb, der u.a. schon für Größen wie MOTÖRHEAD, PENNYWISE oder SOCIAL DISTORTION an den Reglern saß. Doch genug der Hintergrundinfos, wie klingt das Teil?

Ich bin ja schon länger ein großer Fan der Band um Jason DeVore und hab dem Release schon richtig entgegengefiebert und muss sagen, dass ich keineswegs enttäuscht wurde. Zuerst hatte ich Bedenken, denn schließlich musste der Ausstieg eines Gitarristen und des Drummers kompensiert werden, aber die „Neuen“ machen ihre Sache echt gut. Und ich finde, grade Sean Sellers an den Trommeln treibt den Sound der Band nochmal gut nach vorne, wie schon im Opener „No Other Place“ (übrigens einer der besten Tracks der Scheibe) deutlich wird. Die üblichen Reggae-Anleihen, die ich nur AUTHORITY ZERO gestatte, gibt es in den Songs „Today We Heared The News“ und „Struggle“ auch wieder. Meine Favoriten sind, neben dem grandiosen „No Other Place“, Songs wie „Take It Or Leave It“, „Endless Roads“ oder der Titeltrack „The Tipping Point“. Insgesamt ein sehr kurzweiliges Album, welches mir grade auch nach dem x-ten Durchlauf nicht langweilig zu werden scheint. AUTHORITY ZERO punkten wieder mit fetten Chören, bretternden und doch melodischen Gitarrenparts und dem bereits erwähnten unglaublich treibenden Schlagzeugspiel.

Das Album erscheint am 29.3. als limitiertes Digipack (mit einem saustarken Europa-exklusiven Bonustrack) und als limitiertes, farbiges Vinyl auf Concrete Jungle Records. Im April sind die Jungs auch für ein paar Termine in Deutschland, nicht entgehen lassen!


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